Agentic Engineering: Professionelle KI-Workflows für Angular
Alexander Thalhammer
Erfahrener Software-Entwickler und -Architekt mit 20 Jahren Erfahrung in Planung und Umsetzung Web-basierter Geschäftsanwendungen. Zertifizierter Fachtrainer gemäß ISO/IEC 17024, 9 Jahre Teaching Assistent an der Universität Graz.
In diesem 2-Tages-Workshop lernen fortgeschrittene Angular-Entwickler:innen, wie sie KI nicht nur punktuell zum Generieren von Code einsetzen, sondern als nachvollziehbaren Bestandteil professioneller Angular-Entwicklung. Der rote Faden ist bewusst praktisch: Wir bereiten einen Angular-Workspace für KI-Agenten vor, bauen wiederholbare Agentic-Engineering-Workflows auf und wenden sie am Ende auf echtes Legacy-Refactoring an – in acht Teilen, die aufeinander aufbauen.
Zuerst schaffen wir die Basis: ein Angular-Workspace mit Projektwissen, Style Guides, Security-Regeln und Feedback-Loops, den jedes AI-Tool nutzen kann – und eine Bibliothek wiederverwendbarer Agent Skills, von Angular-Themen wie Signal Forms und Migrationen bis zu Prototyping, Figma-Workflows und Component Libraries.
Danach geht es um die beiden Klammern jeder agentischen Arbeit: Prompts mit Observation, Goal, Constraints, Scope und Check am Anfang – und Reviews am Ende, die aus Agenten-Tempo gelieferte Qualität statt Regressionen machen.
Anschließend entscheiden wir über die passende Arbeitsweise: Die Workflow-Pyramide gibt jeder Aufgabe genau so viel Struktur, wie sie braucht – vom Bugfix bis zur neuen App –, und die Autonomie-Leiter zeigt, wann Agenten unbeaufsichtigt arbeiten dürfen: von zielgesteuerten Läufen über parallele Sub-Agents bis zu Agenten in der CI.
Zum Abschluss wenden wir alles an und blicken nach vorn: Wir modernisieren verstaubte Legacy-Komponenten in kleinen, geprüften Schritten zu sauberem, Signal-basiertem Angular – und klären zum Abschluss, was das kostet, wie das Setup ins Team und ins Monorepo kommt und was die nächste Modellgeneration dafür bedeutet.
Nach dem Workshop kannst du:
- deinen Angular-Workspace für KI-Agenten einrichten und mit passenden Guardrails absichern
- mit agentischen Workflows produktiven Code erzeugen, verbessern und reviewen
- Legacy-Komponenten in nachvollziehbaren Schritten analysieren und modernisieren
- Kosten im Griff behalten und das Setup ins Team und ins Monorepo tragen
Voraussetzungen:
- fortgeschrittene Angular-Kenntnisse und Erfahrung mit produktiven Projekten
- ein lauffähiges Angular-Dev-Setup: aktuelles Node.js, Angular CLI und Git – die genaue Checkliste kommt vor dem Workshop
- am besten ein eigenes Projekt, eine Projektidee oder konkrete Refactoring-Fragen aus dem Alltag: die Übungen sind darauf ausgelegt, direkt am eigenen Code zu arbeiten (ein Sample-Repo steht als Fallback bereit)
- Zugriff auf mindestens eine aktive Subscription für Claude, Codex oder Cursor – noch besser mehrere zur Auswahl
Highlights
✅ Komplett online: 2 Tage, 4 kompakte Halbtagesblöcke
✅ Für fortgeschrittene Angular-Entwickler:innen mit produktiver Projekterfahrung
✅ Bewährte und neueste Best Practices für Angular
✅ Agentic Engineering mit Codex, Claude Code, Cursor und MCPs
✅ Hands-on: Live-Prompting, Übungen und Pair-Prompting mit dem Trainer
✅ Enterprise-taugliche Guardrails: Secrets, Review-Pflichten und Quality-Gates
✅ Sample-Repo, Slides, Übungsunterlagen und Fallstudie als Blaupause für eigene Projekte
✅ Druckbares Cheat Sheet: Prompt-Aufbau, Workflow-Pyramide, Autonomie-Leiter und Refactoring-Plan auf einer Seite
Agenda des Agentic-Engineering-Workshops
Teil 1: Setup - Ein Angular-Projekt für KI-Agenten einrichten
- Projekt-Setup: Angular-Strict-Mode, Git, ESLint, Prettier,
Husky und lint-staged für reproduzierbare Checks - Highlight: Unsere Angular Best Practices Rules & Style Guide für KI und Teams:
eigene Rules, basierend auf den offiziellen Angular Best Practices, erweitert
um zusätzliche Verfeinerungen, Spezialregeln und Projekt-Guardrails für AI-Tools - Projektwissen für Agenten: AGENTS.md, Style Guides pro
Dateityp und schlanke Tool-spezifische Instruction-Files - Security: Secrets-Handling und Deny-Regeln pro Tool sowie
zentrale Lint-/Type-/Build-Checks für CI - Tool-Setup: Codex, Claude Code und Cursor im Vergleich,
dazu VS Code, JetBrains und weitere IDEs - MCP-Server gezielt auswählen: Angular CLI, Chrome DevTools,
Figma, GitHub, Playwright – jeder Server kostet Kontext und Vertrauen - Feedback-Loops: Lint, Build, Dev-Server, Chrome-Debugging
und E2E-Tests als Prüfsignale für Agenten - Ergebnis: ein Angular-Workspace, dessen Regeln, Permissions
und Feedback-Loops jedes AI-Tool nutzen kann
Teil 2: Agent Skills - Wiederverwendbare Fähigkeiten für Angular und den Entwicklungsprozess
- Warum Skills den Kontext sauber halten: schlanke AGENTS.md,
Wissen erst laden, wenn die Aufgabe es braucht - Angular-Skills in der Praxis: Komponenten, Signal Forms,
Data Access, SignalStore, Migrationen, A11y, Performance, Security und Tests - Prozess-Skills: Code-Review, Bug-Diagnose,
Test-driven Development, Prototyping und Handover - Eigene Skills: erstellen, pflegen und im Team teilen
- Third-Party-Skills übernehmen: Herkunft dokumentieren,
anpassen und vor der Installation auf Risiken scannen - Vom Prototyp zur Komponente: Scope, API, Datenfluss,
Loading-/Error-/Empty-States, Accessibility und gezielte Tests - UX-, UI- und Figma-Workflows: Prompting, Figma MCP,
Code Connect, Design-Feedback und Review-Schleifen - Component Libraries: Angular Material, PrimeNG und
Spartan/UI – agentenfreundliche APIs, Design-Tokens bis hin zum eigenen
Design-System - Ergebnis: eine Skills-Bibliothek, mit der jeder Agent in
jeder Session dieselben Prozesse fährt
Teil 3: Prompting & Kontext - Der Anfang jeder agentischen Arbeit
- Aufbau eines guten Prompts: Observation, Goal, Constraints,
Scope und Check - Drei Stufen: einfacher Prompt, interaktiver Prompt mit
Rückfragen und intensive Session mit Plan-Interview oder Brainstorming - Kontext ist Teil des Prompts: Pfade statt Beschreibungen,
Screenshots als Beobachtung und Skills für den Prozess - Context Window als Budget: eine Aufgabe pro Session,
Kompaktieren mit Bedacht und Handover-Dokumente zwischen Sessions - Anti-Patterns: vage Verben, Mega-Prompts, fehlende
Constraints und fehlende Checks - Ergebnis: Prompts mit planbaren Ergebnissen – und ein
Gespür dafür, wann Klärung vor dem Code nötig ist
Teil 4: Reviewing - Das Ende jeder agentischen Arbeit
- Die Grundregel: Jeder Agent-Diff ist ein Draft – der Mensch
prüft und committet - Maschinen zuerst: Build, Lint, Format und Tests laufen vor
jedem menschlichen Blick - Review-Scope explizit wählen: aktuelle Änderungen, Staging,
letzter Commit oder Branch/PR - Zwei Review-Passes: Korrektheit gegenüber den Anforderungen,
dann Konformität mit dem Style Guide - Unabhängige Agent-Reviews: mit frischem Kontext, ergänzt um
Spezial-Reviews für Architektur und Style-Guide-Drift - Mit Findings arbeiten: jedes Finding prüfen, nach Severity
handeln und mit Belegen widersprechen - Ergebnis: ein Review-Prozess, der Agenten-Tempo in
gelieferte Qualität statt in Regressionen verwandelt
Teil 5: Human-in-the-Loop-Workflows - Struktur passend zur Größe der Aufgabe
- Die Workflow-Pyramide: vom Bugfix über Work Package,
Feature und Epic bis zur neuen App - Prozess dosieren: Spec, Plan und Phasen nur dann, wenn eine
falsche Annahme teuer wäre - Jeder Übergang ein Checkpoint: Spec, Plan, Phasen und Diff
passieren dein Review, bevor der Agent weitermacht - Parallel arbeiten mit Git-Worktrees: mehrere Agenten auf
unabhängigen Tasks, Ergebnisse einzeln integrieren - Ergebnis: ein Entscheidungsmodell, das jeder Aufgabe genau
so viel Prozess gibt, wie sie braucht
Teil 6: Autonome Workflows - Agenten unbeaufsichtigt arbeiten lassen
- Der Vertrag vor jedem unbeaufsichtigten Run: prüfbares Ziel,
Feedback-Signal während des Runs und klare Guardrails - Die Autonomie-Leiter: zielgesteuerte Runs, wiederkehrende
Loops, Orchestrierung mit Sub-Agents und dauerhaft laufende Agenten - Modell-Routing für Sub-Agents: per Instruktion steuern,
welche App und welches Modell Teilaufgaben übernimmt – zum Beispiel delegiert
Fable in Claude Code Subtasks an Codex mit GPT-5.5 - Agenten in der CI: geplante Wartung, Issue-getriggerte
Implementierung und Fixes für fehlschlagende Builds per Pull Request - PR-Review-Bots: Bots kommentieren, Menschen mergen –
Findings zählen erst nach ihrer Prüfung - Absicherung: Permissions und Deny-Regeln, Umgang mit
Prompt Injection sowie MCP-Server wie Dependencies prüfen - Das Review verschiebt sich nur: an das Ende des Runs statt
an jede einzelne Grenze - Ergebnis: klare Kriterien dafür, wann ein Run
unbeaufsichtigt laufen darf – und ein Setup, das ihn wirksam eingrenzt
Teil 7: Agentisches Refactoring - Von Legacy-Komponenten zu modernem Angular
- Der 7-Schritte-Blueprint: Analyse, Entschlacken, Update,
Modernisieren, Typisieren, Refactoring und Review - Guardrails: kein Big-Bang-Rewrite, kleine nachvollziehbare
Schritte und ein klarer Nutzen für jede Änderung - Verifikation nach jedem Schritt: Build, Lint, Format und
Tests – ergänzt um einen Safety-Net-Test, bevor produktiver Code verändert wird ng updateund offizielle Migrations-Schematics:
Standalone APIs, Control Flow,inject()sowie signalbasierte
input()– undoutput()-APIs- Modernisieren: Lifecycle-Hooks ersetzen, OnPush einsetzen,
computed()für abgeleiteten State verwenden, Signal Forms
einführen und SignalStore nur für tatsächlich geteilten State nutzen –
Zoneless als Bonusrunde - Von der Komponente zur Codebasis: den Quality-Frame einmal
aufbauen und anschließend Komponente für Komponente in kleinen Commits
modernisieren - Ergebnis: ein wiederholbarer Refactoring-Ablauf, der auch
für echte Legacy-Codebases und die Zusammenarbeit im Team funktioniert
Teil 8: Ausblick: Kosten, Team - Adoption und die nächste Modellgeneration
- Kostenmodelle: Flat-Subscriptions für Menschen sowie
tokenbasierte Preise mit Ausgabenlimits für Pipelines und autonome Läufe - Modellstärke passend zur Aufgabe: günstige Modelle für
mechanische Arbeiten, die leistungsstärksten Modelle für Planung und Review - Wert messen: anhand geprüfter und gemergter Diffs statt
anhand verbrauchter Tokens - Im Team: AGENTS.md und Style Guide als gemeinsame, über
Pull Requests gepflegte Verträge, versionierte Skills und klare
Verantwortlichkeiten für Pull Requests - Skalierung auf Nx-Monorepos: verschachtelte
Instruktionsdateien, Nx MCP,nx affectedund Caching - Mit neuen Modellgenerationen mitwachsen: Instruction-Files
regelmäßig neu validieren, überarbeiten und kürzen - Die erste Woche danach: konkrete Aufgaben für die Übernahme
in das eigene Projekt - Ergebnis: ein Plan, wie das Setup in das eigene Team, das
Monorepo und die nächste Modellgeneration übertragen wird
Aktuelle Termine
Rezensionen
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Alle unsere Workshops & Seminare sind jederzeit auch Remote oder In-House verfügbar.
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FAQs zu unseren Workshops
Wie läuft eine Angular-Schulung bei euch ab?
Unsere Seminare sind eine Mischung aus Vortrag, Live-Coding und konkreten Übungen. Gemeinsam setzen wir das Erlernte während des Workshops direkt an einem Beispielprojekt um. Diese Mischung garantiert, dass der Kurs nie langweilig wird und statt grauer Theorie „Hands-On“ gefragt ist.
Für wen sind die Praxis Angular-Schulungen konzipiert?
Unsere Angular-Schulung Struktuiere Einführung richtet sich alle, die künftig Anwendungen mit Angular entwickeln wollen oder dies schon machen und nun die Hintergründe, Zusammenhänge und Building-Blocks des Frameworks besser verstehen wollen.
Die Teilnehmer sollten grundlegende Kenntnisse in der Web-Entwicklung haben (grundlegende Kenntnisse von HTML und JavaScript).
Für fortgeschrittene Angular-Entwickler*innen bieten wir Advanced Angular Seminare und Intensivkurse zu spezifischen Anwendungsfällen.
Wo finden die Praxis Angular-Schulungen statt?
Unsere Angular-Schulungen finden als öffentliche Workshops in Seminarräumen zentraler Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. In-House Schulungen finden bei euch im Büro oder Seminarraum statt.
Alle Kurse sind auch als Remote-Workshops möglich, wo wir uns online im Virtual Classroom treffen, und die Schulung via Videocalls, Screensharing und gemeinsamen Live-Coding abhalten.
Wer sind die Trainer?
Unsere Schulungen werden von erfahrenen Trainern und Software-Architekten durchgeführt. Wir haben in den letzten Jahren namhafte Firmen – u. a. bekannte Banken, Versicherungen, Industriekonzerne – in Sachen Angular betreut. Zu den Trainern gehören bekannte Konferenzsprecher, Autoren von Büchern und Fachartikeln, Blogger, Google Developer Experts und Hochschuldozenten.
Zu welchen Zeiten finden die Schulungen statt?
Gerade bei dezitierten Firmenschulungen richten wir uns gerne nach euch. Typische Zeiten sind 9:00Uhr bis 16:30/17:00Uhr.
Können wir auch Online-Schulungen buchen?
Auf jeden Fall. Seit der Pandemie ist das sogar unser Hauptgeschäftsmodell und wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wir nutzen eine Kombination aus Screen-Sharing, interaktiven Online-Whiteboards und verbinden uns auf Wunsch während der Übungen zur Unterstützung auch gerne auf Ihrem Rechner. Wie bei unseren On-Site-Schulungen setzen wir auch hier auf eine Kombination aus kurzen Präsentationen, Diskussionen, Live-Coding und Hands-On-Labs.
Da die Anreise wegfällt, sparen Sie auch Zeit und Geld. Außerdem können wir flexibler auf Ihre Terminwünsche reagieren.
Können wir die Schulung für unsere Zwecke anpassen?
Ja, sehr gerne. Genaugenommen ist das einer der Vorteile von dedizierten Unternehmensschulungen. Sie können gerne unsere Agada-Vorschläge gewichten, kürzen oder ergänzen. In der Regel findet auch ca. 2 Wochen vor der Schulung eine Abstimmung mit Ihrem Trainer durch. Auf Wunsch auch schon gerne früher.
Warum Angular?
Für Angular spricht unter anderem seine weite Verbreitung, aber auch die Tatsache, dass mit Google ein Internet-Gigant, der das Framework auch sehr intensiv nutzt, steht. Bei Google alleine existieren über 2600 darauf basierende Lösungen. Durch die weite Verbreitung existiert eine große Community und somit viel Know-How am Markt sowie (freie und kommerzielle) Produkte, die auf Angular abgestimmt sind. Außerdem bietet Angular vieles von dem, was Sie für große Anwendungen benötigen, ab Werk: Testautomatisierung, Formularverwaltung, Routing etc. Insofern erhalten Sie einen Stack, dessen Bestandteile aufeinander abgestimmt sind und langfristig zusammenspielen.
Wie kompensiert ihr unterschiedliches Vorwissen?
Die gute Nachricht vorweg: Teilnehmer mit unterschiedlichem Vorwissen sind in der Erwachenenbildung die Regel und nicht die Ausnahme. Deswegen finden Sie auf unseren Übungblättern optionale Hinweise zum Einblenden und Bonus-Übungen, für die, die etwas schneller sind. Natürlich unterstützen wir auch persönlich bei den Übungen.
Wie viele Teilnehmer sind empfehlenswert?
Falls Sie bei uns eine Firmenschulung buchen, überlassen wir diese Entscheidung prinzipiell Ihnen. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass es nicht mehr als 15 Teilnehmer sein sollten, zumal ein Seminar sehr stark von Fragen, Diskussionen und praktischen Übungen lebt.
Welche Software benötigen wir?
Bitte installieren Sie die folgenden Software-Pakete auf Ihrem Rechner:
– NodeJS in aktueller Version (wir testen mit aktueller LTS-Version)
– Angular CLI (npm i -g @angular/cli)
– Git
– Visual Studio (frei) oder WebStorm/IntelliJ (kommerziell)
Ausgewählte zufriedene Kunden